sport

so,

die erste personal trainer stunde hatte ich jetzt und wenn ich das nicht schon vorher gewusst hätte, dann hätte mich das gestern davon überzeugt, dass trainerstunden nix für mich sind (abgesehen mal davon, dass sie ein vermögen kosten, das ich nicht habe - aber ich könnte ja meinen mann fragen, nach dem geld dafür, schlägt die trainerin mir vor, die mir unbedingt 15 weitere verkaufen will - es gibt auch grad 10% rabatt drauf...).
wenn mich jemand in solchen situationen drängelt, mehr zu tun als ich tue, ist meine natürliche, spontane reaktion in die oppoistion zu gehen und genau nix zu machen.
ausserdem fände ich es toll, wenn man mir beim vorgespräch, in dem ich mehrfach erwähne, dass es mir JETZT, ZU DIESEM ZEITPUNKT nicht ums abnehmen geht, sondern darum, mich überhaupt mal zu bewegen, zuhören würde und mir nicht ne halbe stunde später mit ernährungsberatung und gewichtsreduktion kommt.
ich weiss, ich wiege zu viel, aber wichtiger ist doch, dass ich mich überhaupt bewege.
nerv.
wir hätten dann das thema aufwärmen und rücken behandelt. am dienstag folgt dann beine und ich darf mich vorher selbstständig aufwärmen, was wenigstens garantiert, dass ich nicht allein schon nach dem aufwärmen am ende meiner zugegeben nicht erwähnenswerten kräfte bin, sondern noch was übrig habe für die eigentlichen übungen...
aaaahhhh, berufssportler!
(und wenn die zwei trainerstunden nicht im anmeldepaket enthalten wären, würde ich sie sowieso nicht machen)

die sache mit dem joggen

2012 war ja das jahr des joggens. von null auf 2,5 km mit einigermassen spass dran.

2013 sind wir dann umgezogen in den süden. im winter. und hier im süden sind die wege irgendwie nicht so gut gepflegt und unrutschig wie in joensuu.

der nahegelegene sportpfad durch den wald ist im winter eine loipe, somit für fussgänger tabu und ausserdem für meinen fitnesszustand zu hügelig. ich bin den nach der schneeschmelze ein paar mal gegangen, aber richtig spass gemacht hat das nicht.
die wege durchs wohngebiet sind mir zu öffentlich (da bin ich komisch, ich weiss) und ausserdem rennt sichs auf asphalt nicht so angenehm und auch hier gibt es hügel.
ich war zwar noch ein paar mal unterwegs, aber keineswegs regelmässig.

jetzt haben wir 2014 und ich bin praktisch den ganzen winter rumgesessen.

das ist nicht gut.

deswegen habe ich beschlossen, mich in einem fitnessstudio anzumelden. das kenne ich von früher (ich war vor 25 jahren sehr fleissige fitnessstudiogeherin, damals, als es noch kein zumba, stepaerobic oder spinning gab, sondern nur gewichte und maschinen - in "meinen" fitnessstudio war damals die halbe kriminalpolizei stuttgarts zum trainieren (studio war direkt neben der haupstelle), das war ne ernsthafte sache (und eyecandy...)) und bin überzeugt, dass mir das auch heute noch spass macht.

heute war ich meinen mitgliedsausweis abholen und hab dann gleich mal das laufband genutzt. 3km in einer halben stunde gehen noch, auch nach der langen pause. nächste woche hab ich dann ne personal trainer-stunde, dann wirds richtig ernst ;-)

gejoggt

es tut noch.
es lief sogar ausgesprochen gut.
ich hab an meine standardrunde noch einen 200 m-schlenker angehängt und nur aufgehört, weil mans ja auch nicht übertreiben soll, nach so ner erkältung (der hf, von dem ich das ganze hatte, behauptet übrigens hartnäckig, es wäre ne grippe gewesen. bin da anderer meinung, denn es fehlten fieber und kopf- und gliederschmerzen. und erhöhte temperatur zählt da nicht).
auf jeden fall gabs keinen hustenanfall und nur die übliche menge rotz.
also auf zum regelmässigen joggen!

ich glaub

morgen versuch ichs mal wieder mit dem joggen.

seit dem monsterhusten, der seinen kumpel monsterschnupfen dann doch auch noch mitgebracht hatte, war ich nicht mehr sportlich tätig. das letzte mal joggen war ich am 12.2. danach bin ich zwar viel gegangen und fahrrad gefahren, aber halt nicht gerannt.

mal schauen, was noch geht.

laufupdate

ich laufe noch.

nicht so regelmässig und konsequent wie zu der zeit, als der hauseigene finne als sklaventreiber zur verfügung stand (jetzt ist er ja nur jedes zweite wochenende da und motivation per telefon ist halt so ne abstrakte sache...), aber doch so durchschnittlich drei mal die woche (dafür fahre ich viel fahrrad, da der hf das auto hat und ich meine enkäufe, post etc mit dem fahrrad erledige).

heute war einer von diesen lauftagen und ich hab tatsächlich meine ersten drei km am stück gejoggt. jeee!

laufen, laufen

letzten sonntag hab ich meine erste komplettrunde um den fitnesspfad ohne gehpause gejoggt. ingesamt 1,8 km.
jee!
konsequenterweise hab ich dann gleich montags mittwochs meine strecke um eine teilrunde von 800 m erweitert.
um diese neue runde hab ich mich vier zwei mal in verschiedenen zusammensetzungen gequält (nur nordic walking, nordic walking mit joggen), es lief gar nicht.
heute jetzt bin ich los mit dem gedanken zu joggen so lang es geht und hauptsache ich mache meine strecke irgendwie.
gejoggt bin ich dann 2,3 km unterbrochen von zwei kleinen gehstücken. gegangen insgesamt 500 m. das war lang und lief wirklich gut.
jee?
trotzdem habe ich das gefühl, das hätte ich auch am stück können müssen.
wtf?
hör mal, selbst, das waren jetzt 500 m joggen mehr innerhalb einer woche, beschwer dich nicht sondern sei zufrieden und werd nicht grössenwahnsinnig!

fortschritt

seit genau sechs wochen machen wir jetzt diese sportsache.
und ich hab mich ja von anfang an geweigert einem "programm" zu folgen, weil das bisher immer schiefging und ich ziemlich schnell alles hingeschmissen hab.
die einzige regel ist, dass ich mindestens fünf mal in der woche ein runde durch den wald drehe, egal in welcher geschwindigkeit.
ansonsten jogge ich (langsam), wenn ich lust habe, so lange es sich ok anfühlt, den rest mache ich mit nordic walking, oder halt auch ohne stöcke.
letzten sonntag hab ich 880 m am stück gejoggt (langsam).
heute hab ich 1500 m am stück gejoggt (langsam).
vor fünf wochen hab ich mit 2 x 30 m joggen angefangen und war dann kurz vorm zusammenbruch...
und das alles ohne programm ;-)

"sportlerdiskussionen"

als wir gestern so unsere runde drehten, meinte der hauseigene finne, ich solle langsamer joggen, dann könnte ich länger joggen und müsste nicht so "oft" gehpausen einlegen.
zu diesem zeitpunkt war ich extrem langsam unterwegs und fand eigentlich, dass ich etwas schneller sein müsste, damit es sich "richtig" (vom rythmus usw.) anfühlt. lieber mach ich eine gehpause mehr und es fühlt sich gut an, als dass ich dahinschleiche und mich nerve. schliesslich muss mir das ganze sportzeugs spass machen, sonst geb ich's wieder auf und das wäre auch nicht gut...
er meint, duch langsameres joggen würde ich schneller früher die ganze runde joggen können und ich meine, mir ist's wurscht, wenn ich zwischendurch gehe, solange es spass macht und ich mich überhaupt bewege. früher oder später schaffe ich auch mit meinem system die ganze runde.
ausserdem, wer hat's hier eilig, ich renne schliesslich erst seit vier wochen und habe mich von 3 x 50 m joggen auf insgesamt 800 - 1000 m (mit zwei bis drei gehpausen) vorgearbeitet. damit bin ich total zufrieden.

let's agree to disagree... und jeder rennt jetzt in seiner geschwindigkeit...

sport ist mord...

... oder vielleicht auch nicht?

vor ein paar wochen hab ich mir zufällig den blutdruck gemessen und mich hat fast der schlag getroffen, er war zu hoch!
ich hab mein ganzes leben lang niedrigen blutdruck gehabt, speziell wenn ich ihn mir ohne speziellen grund selbst zu hause gemessen habe. hohen blutdruck kenne ich nicht.
nachdem er am dritten tag immer noch zu hoch war, hab ich beim gesundheitszentrum angerufen, der krankenschwester mit panischem unterton mein problem geschildert und tatsächlich einen zeitnahen arzttermin (eine woche später) und anweisung, weiter zu messen und den zettel dann mitzubringen, bekommen.
der arzt war dann sehr gründlich, sehr jung und sehr freundlich und hat nach rücksprache mit einer erfahreneren ärtztin (telefonisch, in meinem beisein) anweisungen für laborwerte und ekg in meiner akte vermerkt (labor ist in einem anderen stadtteil, zentral, man muss da selber ne zeit vereinbaren, das geht aber nur, wenn der vermerk in der akte ist) und mir einen computerausdruck über massnahmen bei hohem blutdruck (essen, bewegung, gewicht, rauchen, alkohol, etc).
den labortermin hatte ich dann auch gleich am nächsten morgen, das ekg auch und zwei tage später konnte ich die ergebnisse telefonisch abfragen.
alle blutwerte sind ok, das ekg auch und da mein blutdruck nach ansicht des arztes nur "leicht erhöht" und nicht "hoch" war, reichen die "itsehoito" (selbstplflege)-massnahmen aus, die ich bekommen hatte.

jetzt essen wir ja relativ gesund, da der hauseigene finne ja finnisch-typisch einen hohen cholesterinspiegel hat und tabletten nehmen muss, da können und wollen wir nicht so viel verändern, denn ein kleines bisschen genuss muss ja auch sein, sonst macht das leben keinen spass
mein gewicht könnte ich natürlich reduzieren, aber das geht halt auch nicht von heute auf morgen und da meine blutwerte gut sind, sehe ich da nicht so den akuten handlungsbedarf.
rauchen tu ich nicht.
alkohol gibts nur ganz selten, und dann auch nur mal ein glas wein oder cider.
der arzt war ganz begeistert.

blieb also nur die bewegung übrig...
der hf meinte auch, er könnte ein bisschen mehr tun und so sind wir also seit mehr als drei wochen mindestens 5x in der woche auf dem joggingpfad direkt hinter dem haus (ja, wir wohnen seit 7 jahren neben einem fitnesspfad (im winter ist's ne loipe) und benutzten ihn praktisch nicht) unterwegs.
ich nordic-walke eine runde (2km) und der hf, der winters sowieso immer joggt, geht eine runde mit und joggt dann noch so zwei oder drei runden.

in der ersten woche hab ich mich strikt geweigert zu joggen.
ich renne nicht.
punkt.
walken kann ich allerdings in hoher geschwindigkeit ziemlich lange und ziemlich bald waren mir die 2 km walken zu wenig. noch ne runde will ich aber nicht, das ist langweilig.
also hab ich dann doch mit dem joggen angefangen.
und weil das was ganz furchtbares für mich ist (ich hasse rennen und sterbe sofort, auch wenn ich nur langsam unterwegs bin) hab ich ganz klein und ganz ganz langsam angefangen, mit 60m (da sind lampen um den joggingpfad rum, die haben 30m abstand, kann man gut messen, ab wann man stirbt).
jetzt, in der vierten woche, bin ich bei 330m joggen - in drei etappen, aber immerhin 180m am stück bevor ich sterbe - und so langsam macht es sogar spass (ich hab das geschrieben? ich muss krank sein...)

oh, und mein blutdruck ist auch wieder im normalbereich...

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